gsk unternehmensberatung
6. Sächsischer Gesundheitstag PDF Drucken

"Patientenorientierte Gesundheitsversorgung

- Ertragsfaktor Gesundheitswesen
"

Um klar zu sehen, genügt
ein Wechsel der Blickrichtung
.
Antoine de Saint-Exupéry

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr steht der Sächsische Gesundheitstag unter der Devise eines  Gedankens von Saint-Exupéry.

Im deutschen und europäischen Gesundheitswesen ist Wandel die Regel und Beständigkeit die Ausnahme. In Deutschland ist insbesondere die intersektorale Vernetzung rudimentär ausgebaut.

Es wird über Kostenminimierung, Effizienzsteigerung, Ertragssteigerung, Kostenexplosionen, Tariflohnsteigerungen, Erhöhung der Krankenkassengebühren, Demografische Entwicklung, Gesundheitspolitik, Gesundheitsökonomie und selbst mittlerweile über den Wirtschaftsfaktor Gesundheitswesen, über Wettbewerb, Prozesse, Wachstum und Arbeitsplätze - aber am wenigsten unmittelbar über den Patienten gesprochen, so als ob ein Krankenhaus oder eine ambulante Einrichtung auch ohne Patient funktionieren könnte, ist das unser Ziel?

Ein Wechsel der Blickrichtung ist erforderlich, um das Ziel, die patientenorientierte Gesundheitsversorgung nicht aus dem Auge zu verlieren.

Noch nie waren Themenfelder, mit denen die Akteure im Gesundheitsmanagement und in der Gesundheitspolitik konfrontiert sind, daher so komplex und so zeitnah zu lösen, wie heute, kaum ein betrieblicher Bereich in der Gesundheitswirtschaft ist nicht von weit reichenden Neuerungen betroffen.

Themenfelder, wie die patientenorientierte Versorgung, Patientenrechte, Partizipation, Settings und deren Auswirkungen auf den Optimierungsbedarf der Gesundheitsinfrastrukturen implizieren Besonderheiten bei der Organisation von Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen, bei dem Bedarf und der Beschaffung von Kapital oder bei der Erneuerung von Infrastrukturen.

Vor Jahren ist insbesondere das Thema Demografische Entwicklung und Auswirkung auf die Versorgungs-, Krankenhausbettenplanung und Mitarbeiterstrukturen von uns national thematisiert und die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert worden.

Lösungen und praktische Ansätze in diesem Segment sind ausreichend diskutiert worden. Eine stetig wiederholende Diskussion zu sog. innovativen Lösungen bringt uns in der Diskussion und somit praxisorientiert vor Ort nicht weiter.

In diesem Jahr wird sich daher der Sächsische Gesundheitstag dem tatsächlichen Schlüsselthema, die patientenorientierte Versorgung im Kontext des Gesundheitsfördernden Krankenhauses und dessen Ertragsfaktor widmen.

Anhand von praktischen Beispielen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung werden patientenorientierte Konzeptansätze aus den Bereichen Versorgung, Ökonomie und Infrastruktur sowie Netzwerkkooperation zur Diskussion gestellt.

Die Bundesregierung hat Strukturansätze in der Reformgesetzgebung zur Finanzierung der GKV und des Investitionsbereichs hinterlegt, die Folgen zeigen dürften.

Mediziner und Klinikvorstände sind Manager. Damit teilen sie die Aufgaben aller anderen Manager, aus einem endlichen Budget für ihr Unternehmen das Maximum auszuschöpfen.

Strategisches Unternehmensmanagement, verbunden mit modernen Organisations- und Infrastrukturkonzepten, können den medizinischen, pflegerischen Leistungsträgern Hilfestellungen bieten.

Wie die Unternehmensleitungen von ambulanten und stationären Einrichtungen dem Unternehmen dazu verhelfen kann, seine betrieblichen und sachlichen Infrastrukturen zu optimieren, strategische Partnerschaften zwischen den städtischen Gebieten und den ländlichen Räumen zu strukturieren und die patientenorientierte Gesundheitsversorgung bestmöglich zu erfüllen, diskutieren wir auf dieser Leitveranstaltung Mitteldeutschlands am 16. Dezember 2010 in Leipzig.

Diese Gesundheitsinitiative, dieses Mitteldeutsche Gesundheitsforum, steht nunmehr unter der Schirmherrschaft des Freistaates Sachsen.

Es ist die Netzwerkveranstaltung in Deutschland, die in enger Kooperation mit anderen  Bundesländern, der Krankenhausgesellschaft Sachsen, dem Verband der Privatkliniken, Kliniken, Universitätsklinika, Patientenorganisationen, Standesvertretungen, der GKV  und anderen Partnern aus Gesellschaft, Politik und Industrie einmal im Jahr in Mitteldeutschland durchgeführt wird.

Sie bietet Gelegenheit, sich praxisnah über die strategischen und operativen Entscheidungsgrundlagen, über Chancen und pragmatische Lösungsansätze inhaltlich und der Breite nach zu informieren, zu diskutieren und Projekte zu identifizieren außerhalb des sich stetig wiederholenden Kongressmarktes und Kongressreferenten.

Das vollständige Programm und die Unterlagen zur Anmeldung sind dieser Webseite zu entnehmen.

Auf die Möglichkeit vor Beginn oder nach Abschluß der Veranstaltung den sehenswerten Weihnachtsmarkt bzw. einem Weihnachtskonzert in Leipzig zu besuchen, möchte ich ausdrücklich hinweisen und Sie dazu herzlich einladen.

Eine begrenzte Teilnehmerzahl, die sich wohltuend von den üblichen Veranstaltungen abhebt, sichert einen fruchtbaren Austausch der Informationen.

Ein Teilnehmerbetrag wird bewusst nicht erhoben.

Ich blicke daher mit großem Interesse dieser Gesundheitsinitiative entgegen.

Wir hoffen auf einen intensiven Gedankenaustausch, eine lebhafte Diskussion und freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihr

Martin Henze
Geschäftsführer

GSK Strategy Consultants