gsk unternehmensberatung
7. Sächsischer Gesundheitstag    

      Echte Partnerschaften

          Arzt - Patient - Klinikum

Wenn Du schnell gehen willst,
geh` allein,
Willst Du weit gehen,
geh` zusammen mit Anderen.
Sprichwort der Tuareks

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr steht der Sächsische Gesundheitstag unter der Devise eines  Gedankens der Tuareks und findet in den Räumen des Herzzentrum Leipzig der Rhön AG in Leipzig statt.

Im deutschen und europäischen Gesundheitswesen ist Wandel die Regel und Beständigkeit die Ausnahme. In Deutschland ist insbesondere die intersektorale Vernetzung rudimentär ausgebaut.

Es wird über Kostenminimierung, Effizienzsteigerung, Ertragssteigerung, Kostenexplosionen, Tariflohnsteigerungen, Erhöhung der Krankenkassengebühren, Demografische Entwicklung, Gesundheitspolitik, Gesundheitsökonomie und selbst mittlerweile über den Wirtschaftsfaktor Gesundheitswesen, über Wettbewerb, Prozesse, Wachstum und Arbeitsplätze - aber am wenigsten unmittelbar über den Patienten gesprochen, so als ob ein Krankenhaus oder eine ambulante Einrichtung auch ohne Patient funktionieren könnte.

Gespräche mit Patienten und Pflege sind zeit- und kostenintensiv, der Patient bleibt flüchtig. Und ganz nebenbei wird der Patient, um den es doch primär gehen soll, gescannt, in Datenprofile gepackt, als Kunde fokussiert, ist dass das alleinige Ziel ?

Ein Wechsel der Blickrichtung ist erforderlich, gerade vor dem Hintergrund der Finanzsituation,  um das Ziel, die qualitätsorientierte Gesundheitsversorgung in einem demokratischen Gemeinwesen nicht aus dem Auge zu verlieren. Insofern gilt die Aufforderung: "Zurück zum Patienten".

Noch nie waren Themenfelder, mit denen die Akteure im Gesundheitsmanagement und in der Gesundheitspolitik konfrontiert sind, jedoch so komplex und so zeitnah zu lösen, wie heute, kaum ein betrieblicher Bereich in der Gesundheitswirtschaft ist nicht von weit reichenden Neuerungen und finanzpolitischen Erwägungen betroffen.

Mediziner und Klinikvorstände sind Manager. Damit teilen sie die Aufgaben aller anderen Manager, aus einem endlichen Budget für ihr Unternehmen das Maximum auszuschöpfen.

Partnerschaften, verbunden mit modernen Organisations- und Infrastrukturkonzepten, können den medizinischen, pflegerischen Leistungsträgern Hilfestellungen bieten.

Dafür, wie der Pfad zwischen alten Werten und neuen Konzepten aussehen kann, gibt es leider kein Rezept. Bei sich zu sein, sich nicht zu täuschen und sich mit Kollegen und anderen Handlungsakteuren auszutauschen, ist Strategie dieser Leitveranstaltung Mitteldeutschlands am 6. März 2012 in Leipzig.

Diese Gesundheitsinitiative, dieses Mitteldeutsche Gesundheitsforum, steht unter der Schirmherrschaft des Freistaates Sachsen. Es ist die Netzwerkveranstaltung in Deutschland, die in enger Kooperation mit anderen Partnern aus Gesellschaft, Politik und Industrie einmal im Jahr in Mitteldeutschland durchgeführt wird.

Es wird bewusst keine Teilnahmegebühr erhoben, so dass ein freier Zugang möglich ist.

Das vollständige Programm und die Unterlagen zur Anmeldung sind dieser Webseite zu entnehmen.

Eine begrenzte Teilnehmerzahl, die sich wohltuend von den üblichen Veranstaltungen abhebt, sichert einen fruchtbaren Austausch der Informationen.

Ich blicke daher mit großem Interesse dieser Gesundheitsinitiative entgegen.

Wir hoffen auf einen intensiven Gedankenaustausch, eine lebhafte Diskussion und freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihr

 

Martin Henze
Geschäftsführer

GSK Strategy Consultants International