gsk unternehmensberatung
10. Lübecker Symposium und 9. Nationaler Infrastrukturworkshop


am Universitätsklinikum  München

26. - 27. Februar 2015

Wenn du schnell gehen willst, 
geh allein, 
willst du weit gehen, 
geh zusammen mit anderen. 

Sprichwort der Tuaregs

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir stehen vor weitreichenden Herausforderungen in unseren Gesellschaften in Europa. Wo immer wir uns im Gesundheits-, Wissenschafts- und Infrastrukturbereich bewegen, können wir auf das Wissen zurück greifen, werden wir mit Nachrichten, Meinungen, An- und Aufforderungen und Gerüchten überflutet.

„Permanenz-Epoche“ hat das der Designer Charly Frech einmal genannt.

Und in der wird zur Kernkompetenz: filtern, unterscheiden können, erkennen, was Hintergrund-Rauschen und was relevant ist, was eine innovativer und ein hemmendes Ansatz ist.

In der Labormedizin, der Diagnostik, in einer Notaufnahme oder auch im Management und in der Infrastrukturertüchtigung ist jede Entscheidung von dramatischer Relevanz. Es hilft eine sehr gute Aus- und Weiterbildung, Verlässlichkeit im Handeln, eine innovative Infrastruktur, auskömmliche Erlöse, eindeutige Kriterien in der Kommunikation sowie für die Verarbeitung von Informationen – und der Mut zur Verantwortungsübernahme, überhaupt Entscheidungen zu fällen.

Innovationen in den skizzierten Sektoren  werden unsere Gesellschaft und die Wirtschaft in den kommenden Jahren verändern müssen.

Die nachhaltige Sicherstellung einer flächendeckenden und qualitativen Gesundheitsversorgung ohne eine effektive Infrastruktur, d.h., Straßen, Brücken, Wege, Flugplätze, Schienenverkehr, IT, Stromnetze- und die -produktion, regionale Nahversorgungs- und Verwaltungszentren, Schulen, Kindertagesstätten etc. ist nicht möglich.

Infrastrukturertüchtigung und –entwicklung sowie die Gesundheitsversorgung stehen in einem symbiotischen Verhältnis zueinander.

Wo es mangelhafte Straßen und IT Kommunikation gibt, regionale Schulen und Kindereinrichtungen schließen, schlecht ausgestattet, schwer erreichbar oder überlastet sind, wird es kaum möglich sein, die erforderlichen, jüngeren Ärzte und Pfleger zu begeistern, sich in der jeweiligen Region mit ihren Familien noch nieder zu lassen.

Dafür, wie der Pfad zwischen alten Werten und neuen Konzepten aussehen kann, gibt es leider kein Rezept.

Bei sich zu sein, sich nicht zu täuschen und sich mit Kollegen und anderen Handlungsakteuren offen auszutauschen, ist Strategie dieser Leitveranstaltungen.

Praktiker und Vertreter kommen zu diesem Thema aus Deutschland und der Europäischen Union in 2015 in München am Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität zusammen, Praxismodelle sowie Lösungsansätze werden vorgestellt und diskutiert.

Diese Gesundheits- und Infrastrukturinitiative wird in Kooperation mit anderen Partnern aus Gesellschaft, Politik und Industrie einmal im Jahr in einem anderen Bundesland in Deutschland durchgeführt.

Es wird bewusst von der Erhebung einer Teilnahmegebühr für Kliniker, Mitarbeiter der Exe, Judika- und Legislative, der GKV und Teilnehmer aus dem ambulanten Sektor abgesehen und  eine reduzierte Teilnahmegebühr für die sonstigen Personenkreise erhoben. Dadurch soll ein alle Bereiche erreichender Austausch an Ideen und Vorstellungen ermöglicht werden.

Eine begrenzte Teilnehmerzahl, die sich wohltuend von den gewerblichen Veranstaltungen in der Republik abhebt, sichert einen fruchtbaren Austausch der Informationen. Das vollständige Programm und die Unterlagen zur Anmeldung sind dieser Webseite zu entnehmen.
Ich blicke daher mit großem Interesse dieser Gesundheitsinitiative entgegen.
Wir hoffen auf einen intensiven Gedankenaustausch, eine lebhafte Diskussion und freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihr
Martin Henze

Geschäftsführer der GSK Strategy Consultants International